Ein Sturz mit Folgen

Hurra! Nach etlichen Jahren meines rechten Handbruchs trage ich wieder eine Fraktur in mir. Dieses Mal hat es den rechten Fuss erwischt. Es handelt sich hierbei um einen Riss im Gelenkknochen, den ich mir zuzog, als ich eine Treppe hinuntergeschubst wurde.
Zum Geschehen: Ich wollte am 01. Dezember nach getaner Arbeit nach Hause. Bin die Tür raus und genau vor dem Haus standen drei Typen rum die sich anschrien und rumpöbelten. Ich wollte an ihnen vorbei und just als ich neben ihnen war fingen sie an auf sich einzuschlagen. Der eine fiel auf mich zu und stieß mich ungewollt eine steile Treppe, die hinter mir war, hinunter. So erlitt ich nicht nur die Fussfraktur, sondern auch Prellungen und Schürfwunden. Denn, wenn ich einmal fliege, dann richtig!
Im Moment nach dem „Unfall“ verspürte ich noch keinerlei Schmerzen im Fuss. Jedoch von allem anderen. Der Schmerz im Fuss kam erst gegen 08:00 Uhr am Folgetag. Der Fuss wurde dick wie ein Elefantenzeh. Da wurde mir bewusst, dass es doch schlimmer war als ich angenommen hatte. Den Rest kann man sich denken, wie ich zum Arzt gehumpelt bin und und und…
Dort schaute sich der behandelnde Arzt (Chrirugie) den Fuss an und bläute mir ein, dass ich den Fuss auf keinen Fall strapazieren dürfe, da sonst der Riss sich noch weiter entwickeln würde. Das hätte später eine Operation zur Folge. Und da man nicht mehr in der Steinzeit lebt, sondern im Hier und Jetzt bekam ich keinen Gips, sondern einen Vorfussentlastungsschuh (siehe Bild) verschrieben. Den allerdings musste ich mir erst im Sanitätshaus abholen. Also humpelte ich dort hin. Dort angekommen meinte die „Verkäuferin“, dass alles erst mit der Krankenkasse abgesprochen werden müsse, wegen der Kostenübernahme. Ich fragte wie lange dies dauern würde und sie erwiderte, dass es bis zu einer Woche in Anspruch nehmen könne. Wie man sich denken kann habe ich da nicht schlecht gestaunt. Also sollte ich mit meinem gebrochenen Fuss eine Woche auf diesen Schuh warten? Das kann doch nicht sein! Aber man weiß ja nie welche Bürokratie dahintersteckt. Also hinterließ ich meine Telefonnummer und sie würde sich dann bei mir melden.
Trotzdem war mir das alles ein wenig sehr suspekt. Ich humpelte heim und rief umgehend den Arzt an. Dort wusste niemand etwas von einer Wartezeit aufgrund einer Besprechung mit der Krankenkasse. Normalerweise würde man den Schuh sofort bekommen. Also riet mir der Arzt das Rezept wiederzuholen und stattdessen einen anderen „Laden“ aufzusuchen. Dieser war allerdings viel weiter weg als mir lieb war. Aber es half ja alles nichts. So humpelte ich zum Geschäft und verlangte mein Rezept knurrend zurück.
Gestern früh quälte ich mich also in die Stadt um diesen Schuh abzuholen. Dort wurde ich freundlich empfangen und beraten wie man am besten mit diesem Schuh seinen Alltag meistert. 14 Tage muss ich diesen nun tragen, wenn nicht sogar länger.
Und heute? Heute fühle ich mir von den letzten Tagen einfach nur wie gerädert. Vergleichbar ist das mit einem Muskelkater im ganzen Körper. Die Schultern, die Arme, die Beine, der Rücken, ja selbst der Hintern schmerzt.
Im Großen und Ganzen eine Sache die man überstehen kann und bei der man nicht rumjammern sollte. Aber… nun ja… ich jammer doch so gern.
Bilder: DARCO; Uwe Heinrich Adler

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